Es gibt die weitläufige Meinung, dass Babyschwimmen eine Modeerscheinung wäre. Doch das ist nicht korrekt. Schon vor hunderten Jahren haben Mütter in den verschiedensten Ländern der Erde ihre Säuglinge in natürlichen Gewässern mit dem Element Wasser vertraut gemacht. Auch Wissenschaftler haben sich bereits Ende des vorletzten Jahrhunderts mit dem Thema Babyschwimmen beschäftigt. Eine Studie der Sporthochschule Köln besagt, dass Bewegungen im Wasser die Kinder intensiver beeinflussen als im Trockenen. Spätere motorische Fähigkeiten werden in den ersten 22 Monaten durch Bewegungsschulungen nachhaltig gefördert.

Babyschwimmen - Fördert die frühkindliche Entwicklung und macht Spaß - Foto: © microimages - Fotolia.com
Babyschiwmmen fördert Selbstsicherheit & Selbstständigkeit
Es hat sich außerdem gezeigt, dass sich Säuglingsschwimmer durch eine bessere situative Anpassung, größere Selbstsicherheit und Selbständigkeit auszeichnen. Eine innige Beziehung zwischen Eltern und Kind wird durch das gemeinsame Erleben und dem intensiven Körperkontakt gefördert. Neben der Motorik wird die Wahrnehmungsfähigkeit durch die Eigenschaften des Wassers (Nässe, Kälte, Auftrieb, Widerstand…) verbessert. Es eröffnet dem Baby einen neuen Handlungsspielraum und ermöglicht ihm eine besondere Kreativität. Die körperliche Entwicklung wird gefördert. Außerdem wirkt sich das Wasser positiv auf alle Organsysteme, vor allem auf die Atmung, aus.
Babys genießen das Babyschwimmen
Babys genießen die Zeit im Wasser mit den Eltern meist, da es an die Zeit im Mutterleib erinnert. Es wird die Bewegungs- und Sinnesfähigkeit stimuliert. Die geistige Aufnahmefähigkeit und wird gefördert und das Baby gewinnt neue Eindrücke. Auch die geistige Entwicklung profitiert von Zeit mit den Eltern. Das Gegenseite Vertrauen und die Sicherheit zueinander wachsen.
Stärkung der Bindung Eltern/Kind
Die soziale Entwicklung wird durch den gemeinsamen Kontakt zu den anderen Eltern und Kindern und dem gemeinsamen Erlebnis gefördert. Das Wohlbefinden wird gesteigert und auch die Fähigkeit sich zu konzentrieren und zu koordinieren. Babyschwimmen ist eigentlich der falsche Ausdruck dafür, denn es geht vielmehr um Spaß und die Wassergewöhnung. Es wird empfohlen, dass die Baby bei Beginn mindestens 3 Monate alt sind. Vorher können sie ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren und würden zu schnell auskühlen. Die Babys sollten bei den Schwimmeinheiten immer völlig gesund sein, um eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes und eine Ansteckung anderer Kinder zu vermeiden.
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